Eagledogs

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Eagledogs - Willkommen auf der HomepageMantrailing - TeamAusbildung von Personensuchhundenfür den Einsatz & Sportbereich

Willkommen
Rettungshundestaffel - Suchteam - Einsatzteam


Die Mantrailerstaffel der Eagledogs ist 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr einsatzbereit.

Die Alarmierung und der Einsatz der Mantrailerstaffel ist für die alarmierenden Stellen (Polizei/ Feuerwehren/ Einsatzleitungen etc.) kostenfrei.

Sollte  bei bestimmten Lagen der Einsatzwert der Rettungshundestaffel fraglich  sein, stehen unsere Führungskräfte
rund um die Uhr auch telefonisch  beratend zur Verfügung.
Standorte in Kiel, Kreis Plön, Lübeck, Neumünster und Ostholstein.

Notfallrufnummer 0162/9263515
oder Leitstelle Kiel-Mitte 0431 / 5905-0 (Personensuche)
Mantrailing bzw. spezifische Personensuche:  
"Verlauf dich ruhig, aber lass einen Geruchsträger da."

Mantrailing  ist die Suche mit einem Hund nach einer Person unter Verwendung ihres  Individualgeruchs. Somit kann die häufige Frage, ob ich denn dem Hund  einen Socken von der vermissten Person vor die Nase halten würde, damit  er weiß, wen er suchen soll, beim Mantrailing endlich einmal mit „Ja!“ beantworten werden. Der Mantrailer sucht, anders als der Flächensuchhund, immer eine ganz  bestimmte Person. Er erhält den Suchauftrag anhand eines Gegenstandes,  an dem im Idealfall nur der Geruch der vermissten Person haftet. Die  Suche beginnt meist dort, wo die Person ganz sicher das letzte Mal gesehen wurde. Der Hund sucht die Person anhand ihrer Spur – der Spur des Individualgeruchs, welcher sich aus den Stoffwechselprodukten, dazu  zählen u.a. Hormone, Schweiß etc., zusammensetzt. Wieso  hinterlässt der Mensch eine Geruchsspur? - Der Mensch besteht aus  Trillionen von Zellen. Im Zellkern befindet sich die DNA, diese codiert  den individuellen Bauplan eines Individuums. Zellen haben je nach Zelltyp eine begrenzte Lebensdauer, danach werden sie abgestoßen. Der Mensch verliert pro Minute ca. 40.000 Hautzellen.

Die  im Mantrailing ausgebildeten Hunde verfolgen diesen Individualgeruch  des Menschen anhand dieser mikroskopisch kleinen Zellverbände. Sie  können sie von der Spur anderer Menschen unterscheiden und ihr auch durch bewohnte Gebiete folgen. Witterung, Untergrund, Wind, Alter der  Spur, Ausbildungsstand und Rasse bestimmen neben vielen weiteren Faktoren den Schwierigkeitsgrad der zu verfolgenden Spur und beeinflussen so die Wahrscheinlichkeit, ob der Hund die ihm gestellte  Aufgabe lösen kann oder nicht. Die Ausbildung ist sehr umfangreich. Neben den Schwierigkeiten, die dem  Hund auf der Spur begegnen, muss sichergestellt werden, dass der Hund  nur die aufgezeigte Spur verfolgt. Auch unter Ablenkung muss der Hund in  der Lage sein, die richtige Person anhand des Geruchbildes zu  identifizieren. Er muss zeigen, wenn er die Spur verloren hat, sie auf einmal endet (Person ist in ein Transportmittel wie Bus oder Auto gestiegen) oder es am angesetzten Punkt gar keine Spur von der  vermissten Person gibt. Ablenkungen wie Personenverkehr, andere Hunde oder Wild dürfen ihn nicht an der Erfüllung seiner Aufgabe hindern.

Auch  der Hundeführer muss sich intensiv mit und ohne seinen Hund  weiterbilden. Neben Kenntnissen über Thermik und Witterungseinflüsse  muss er in der Lage sein, seinen Hund ausgesprochen gut zu lesen und  sich vollständig auf ihn zu verlassen. Er muss die Ausbildung so  gestalten, dass der Hund von Anfang an selbst die zum Erfolg führenden Entscheidungen trifft, da er im Ernstfall niemals auf die Unterstützung durch den Hundeführer hoffen kann. – Ganz im Gegenteil, wir sind auf unseren Hund angewiesen…
Training

Anfänger

Dieses Training ist extra für Einsteiger ausgelegt und unterstützt die  wichtigsten Lernphasen für Mensch und Hund. Es ist von ausgesprochener  Wichtigkeit um eine sichere und solide Grundlage aufzubauen. Sie werden  gleich zu Anfang in eine unserer Fortgeschrittenen-Gruppen integriert.  Die Vergangenheit hat uns gelehrt, dass durch Beobachtungen der  erfahrenen Hundeführer erstaunliche Fortschritte bei der Ausbildung  gemacht werden. Bitte haben Sie keine Scheu, bei uns gibt es keine  "dummen" Fragen - wir haben alle einmal angefangen.
Für  das Anfängertraining werden lediglich eine 6-7 m lange Leine, ein  Geschirr, ein großer Geruchsartikel (bspw. Schal, Mütze), Einfrierbeutel, Futter (bspw. Fleischwurst, Nassfutter) und Trinkwasser  benötigt. Sollten  Sie all dieses noch nicht besitzen, müssen Sie sich dieses nicht zum  ersten Training besorgen, wir helfen Ihnen gerne aus. Den Geruchsartikel  und das Futter müssten Sie jedoch selber mitbringen.
Haben Sie Fragen, dann
Sie sich gerne bei uns.
Fortgeschrittene

Im  Training für Fortgeschrittene ändert sich langsam die Anforderung an  den Hundeführer. Von nun an geht es darum ein eingespieltes,  weitestgehend gleichberechtigtes Team zwischen Hundeführer und Hund zu  bilden.
Der  Hund ist nun in der Lage Trails außerhalb einer Ortschaft von ca. 1 km  und Innerorts von ca. 700 m eigenständig auszuarbeiten. Hinzu kommen nun  erschwerte Bedingungen, wie vermehrte Kreuzungsarbeit, von Outdoor nach  Indoor etc. Ab diesem Ausbildungsstand lernt der Hund auch unter Ablenkung in der Lage  zu sein die Person anhand des Geruchbildes zu identifizieren. Er zeigt  an, wenn er die Spur verloren hat, sie auf einmal endet (Person ist in  ein Auto gestiegen) oder es am angesetzten Punkt gar keine Spur von der  vermissten Person gibt. Ablenkungen wie Personenverkehr, andere Hunde  oder Wild dürfen ihn nicht an der Erfüllung seiner Aufgabe hindern.

Vermisste Person

Zunächst sei gesagt, dass die immer wieder zu hörende Aussage, dass eine Person erst dann als vermisst gilt, wenn sie mehr als 24 Stunden nicht mehr gesehen wurde verkehrt ist. Wer jemanden als vermisst melden will, muss dafür keineswegs 24 Stunden warten. Stattdessen müssen die folgenden drei Kriterien vorliegen, damit die Polizei von einem Vermisstenfall ausgeht:

Wann gilt eine Person aus polizeilicher Sicht als vermisst? *1)

Wenn eine Person aus unerklärlichen Gründen von ihrem gewohnten Aufenthaltsort fern bleibt, wird sie in der Regel von Angehörigen oder Bekannten bei der Polizei als vermisst gemeldet.

Die Polizei leitet eine Vermissten-Fahndung ein, wenn
 * eine Person ihren gewohnten Lebenskreis verlassen hat,
 * ihr derzeitiger Aufenthalt unbekannt ist und
 * eine Gefahr für Leib oder Leben (z.B. Opfer einer Straftat, Unfall, Hilflosigkeit, Selbsttötungsabsicht) angenommen werden kann.

Erwachsene, die im Vollbesitz ihrer geistigen und körperlichen Kräfte sind, haben das Recht, ihren Aufenthaltsort frei zu wählen, auch ohne diesen den Angehörigen oder Freunden mitzuteilen. Es ist daher nicht Aufgabe der Polizei, Aufenthaltsermittlungen durchführen, wenn die oben beschriebene Gefahr für Leib oder Leben nicht vorliegt. Sofern eine derartige Gefahrenlage gegeben ist, erfolgt die Fahndung nach vermissten Erwachsenen zunächst in der Regel mit dem Ziel der "Aufenthaltsermittlung". Wird der Aufenthaltsort des Vermissten festgestellt, wird die Person befragt, ob sie mit der Nennung ihres Aufenthaltsorts den Angehörigen gegenüber einverstanden ist. Die Angehörigen / Bekannten werden entsprechend dem Wunsch des Vermissten (mit oder ohne Bekanntgabe des Aufenthaltsorts) informiert. Sofern die Person wohlauf ist, sie nicht Opfer einer strafbaren Handlung wurde und sie keine strafbaren Handlungen begangen hat, hat sich der Fall für die Polizei mit der Ermittlung des Aufenthaltsortes erledigt.

Personen im Alter bis zu 18 Jahren (Minderjährige) dürfen ihren Aufenthaltsort nicht selbst bestimmen. Bei ihnen wird grundsätzlich von einer Gefahr für Leib oder Leben ausgegangen. Sie gelten für die Polizei bereits als vermisst, wenn sie ihren gewohnten Lebenskreis verlassen haben und ihr Aufenthalt nicht bekannt ist. Vermisste Minderjährige werden, wenn die Polizei sie antrifft, so lange in staatliche Obhut (z.B. in eine Jugend-Einrichtung) genommen, bis eine Rückführung des Vermissten gewährleistet ist. Diese polizeiliche Maßnahme ist nicht mit einer Festnahme zu verwechseln, sie erfolgt zum Schutz des Minderjährigen.

Vermisste Kinder - alle Minderjährigen werden als vermisst betrachtet, wenn sie ihren gewohnten Lebenskreis verlassen haben und ihr Aufenthalt (dem Sorgeberechtigten) unbekannt ist. Solange die Ermittlungen nichts anderes ergeben, wird vorsichtshalber von einer Gefahr für das Leben oder die körperlicher Unversehrtheit des Betroffenen ausgegangen.

*1)Quelle: http://www.bka.de/DE/ThemenABisZ/Vermisstensachbearbeitung
Hund entlaufen – Notfallplan!    Erstmaßnahmen

  1. Ruhe bewahren
  2. Nach Möglichkeit bleiben Sie bitte vor Ort. D.h. bleiben Sie bitte an der Stelle, an der Ihr Hund entlaufen ist. Wenn eine zweite Person mit Ihnen vor Ort ist und Sie ein Fahrzeug dabei haben, bitten Sie diese, zu Ihrem Fahrzeug zurück zu gehen und dort auf den Hund zu warten. (Autoschlüssel nicht vergessen)
  3. Wenn Sie im Nahbereich Ihres Hauses unterwegs sind, informieren Sie telefonisch Familienmitglieder, Nachbarn oder Freunde, dass dem Hund ein freier Zugang zu Haus und Hof ermöglicht wird. Haustür ggf. offen stehen lassen. (Eigene Sicherheit und Schutz gehen allerdings vor).
  4. Wenn der Hund wieder zu Ihnen oder zu Ihren „Helfern“ zurückkehrt, wird dieser bitte gelobt, als würde es kein Morgen mehr geben.
  5. Sollte nach 30 Minuten keine Sichtung oder Rückkehr des Hundes erfolgt sein, informieren Sie bitte folgende Stellen

  • TASSO Haustierregister
24h Notfallrufnummer 06190-937300
https://www.tasso.net
  • Örtliche Polizei, mit der Bitte um Weitergabe an weitere Polizeidienststellen
  • Jagdaufsicht oder Forstamt
  • Tierheime
  • Tierärzte
  • Spaziergänger
  • Tiersuchhunde alarmieren
0162/9263515
Es liegt uns am Herzen, Sie darüber in Kenntnis zu setzen, dass der Einsatz von Suchhunden in der Tiersuche in einzelnen Fällen auch unvorteilhaft sein kann, sowie das „Aufspüren/die Sichtung“ des vermissten Hundes auch noch lange kein „Einfangen“ des Hundes zu Folge hat. Um den Einsatzwert der Pettrailer (Tier-Suchhunde) im Einzelfall zu beurteilen, stehen wir auch hierfür rund um die Uhr telefonisch beratend gerne zur Verfügung.
Notfallrufnummer 0162/9263515
oder Leitstelle Kiel-Mitte 0431 / 5905-0
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